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Rezension: Die Klinge des Schicksals, Markus Heitz

Allgemeine Infos

  • Titel: Die Klinge des Schicksals
  • Autor: Markus Heitz
  • Verlag: Knaur
  • Seiten: 571
  • Preis: 16,99 €
  • ISBN: 978-3-426-65448-4

Worum geht’s?

Seit Jahrzehnten drängt die Wildnis vor und verbannt die verbleibenden Menschen auf die Halbinsel Nankān. Mit der Wildnis kommen dunkle Wesen, Bestien, mutierte Scheusale, die mordend über die Menschen in den Städten nahe des Waldes herfallen. Doch die Bedrohung kommt auch aus den eigenen Reihen, denn selbst Menschen haben sich mit der Gefahr verbunden.

Dem entgegen wirken möchte Danèstra, auch genannt „Die Klinge des Schicksal“, zwar gealtert aber immer noch überall bekannt und topfit. Zusammen mit Kalenia, einer Überlebenden einer der verheerenden Überfalle der Wildniss, und ein paar anderen Spezialisten, macht sie sich auf den Weg um die Verschwörer zu erledigen. Doch Kalenia, die wichtigste im Bunde, scheint nicht die zu sein, für die man sie hält.

Meine Meinung

Das Cover allein ist schon ein echter Hingucker. Auch wenn es mir etwas zu düster ist, passt es hervorragend zur Geschichte. Neben der Atmosphäre der Geschichte verdeutlicht es auch, dass es keine Person gibt, die unmittelbar im Mittelpunkt steht. Quasi von jedem Protagonist könnte dieses Schwert stammen, denn alle haben sich in ihrem eigenen Kampf zu schlagen. Dass es unterschiedliche Handlungszweige mit verschiedenen Personen gibt macht das Buch umso spannender. Fast poetisch verwebt der Autor die einzelnen Stränge miteinander, lässt die Personen sich jedoch immer wieder um Haaresbreite verpassen.

Die Charaktere an sich sind wirklich lebensecht erschaffen worden und birgen so manche unerwartete Seiten. Immer wieder müssen sie den Gefahren von allen Seiten trotzen, und schaffen es auch fast immer. Zwar ist das vielleicht etwas unwarscheinlich, aber ich freue mich darüber, denn wer möchte schon seinen Lieblingsheld an einen Haufen Graswespen(furchtbare Biester, unbedingt fernbleiben!) verlieren?

Neben der beinahe liebenswürdigen Danèstra gibt es noch einen anderen merkenswerten Charakter: Mahethian Tintenfain. Er schreibt Schmuddelromane über die Erlebnisse von Danèstra, ohne sie auch nur um Erlaubnis gebeten zu haben. Dank ihm kennt wohl ganz Nankān das Symbol der Klinge des Schicksals… Es heißt, die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Ich weiß nicht so recht, wem ich mich anschließen soll. Einerseits finde ich es wie Danèstra unverschämt von ihm, sich mit fremden Federn zu schmücken, und dies noch nicht einmal sonderlich unterhaltend. Doch auch wenn ich über seine Witze nicht unbedingt lachen konnte, lockert es die Geschichte stets etwas auf. Was sie allerdings gar nicht sonderlich benötigt hätte, denn auch wenn die Geschichte Mal etwas langwierig ist, so bleibt sie doch stets spannend.

Fazit

In diesem Buch wurde eine sagenhafte neue, wenn auch etwas düstere Welt erfunden. Zusammen mit charakterstarken Protagonisten wie Danèstra (und ja, auch M. Tintenfain) entsteht eine spannende und unterhaltsame Geschichte. Daher bekommt das Buch von mir 5 von 5 Sterne.

Ich kann das Buch jedem Fan von Markus Heitz und/oder Fantasy im Mittelalterstil empfehlen.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ich danke dem Knaur Verlag vielmals für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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2 Kommentare zu „Rezension: Die Klinge des Schicksals, Markus Heitz

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