Doppelrezension! Ready Player One & Armada

Allgemeine Infos

  • Titel: Ready Player One
  • Autor: Ernest Cline
  • Verlag: Fischer Tor
  • Seiten: 544
  • Preis: 9,99€

Worum geht’s?

Im Jahr 2045 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.

Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet …

Allgemeine Infos

  • Titel: Armada
  • Autor: Ernest Cline
  • Verlag: Fischer Tor
  • Seiten: 416
  • Preis: 9,99€

Worum geht’s?

Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben dem zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht – und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind. Die besten unter ihnen werden von der Earth Defense Alliance angeworben und ausgebildet. Von einer geheimen Operationsbasis auf dem Mond aus führen Zack und seine Freunde einen Krieg, in dem es um das Schicksal der Erde geht.

Meine Meinung

Zu aller erst einmal muss ich sagen, dass beide Bücher mich absolut begeistern konnten. Die Mischung aus SciFi, Fantasy, Videospielen und Freundschaft(bis hin zur Liebe) ist einfach erstklassig. Ernest Cline ist sofort zu einem Lieblingsautor geworden. Was schon was heissen will, denn ich habe kaum mehr als 2-3 Lieblingsautoren. Aber von ihm würde ich jedes Buch kaufen, das er schreibt!

Aber von Anfang an…

Neben dem wirklich flüssigen, jugendlichen aber niveauvollen Schreibstil zeichnen sich beide Bücher durch die die Liebe zu Videospielen aus. Wade in Ready Player One spielt den ganzen Tag >OASIS< und Zack in Armada >Armada<. Natürlich kommen mit den Videospielen auch einige Fach- und/oder Gamerbegriffe. Diese jedoch werden von Grund auf an für Laien erklärt und verständlich gemacht. Mindestens in der Mitte des Buches gehen sie in deinen eigenen Wortschatz über. Spätestens dann würde man mit diesem Wissen unter richtigen Gamern nicht mehr auffallen. 😉 Durch die Beschreibungen wird das Buch sowohl für Gamer als auch für Nichtgamer attraktiv gestaltet. (Und bei letzterem der Wunsch geweckt, zur ersten Gruppe zu gehören. 😉 Jedoch sollte zumindestens ein kleines Interesse an Videospielen bestehen, sonst wird das Lesen warscheinlich keinen Spaß machen.

Die Charaktere wurden ebenfalls in beiden Büchern sehr gut und glaubenswürdig ausgestaltet. Und es freut mich, dass neben den Videospielen auch die Freundschaft im Vordergrund steht. So zum Thema: Nur zusammen können wir es schaffen! 😉 Auch wenn sie alle ihre Eigenheiten haben, muss man sie einfach ins Herz schließen. Zack aus Armada jedoch mochte ich ein Stück mehr, da er mir sympathischer war und ich seine Handlungen besser nachvollziehen konnte. Und auch seine Liebesgeschichte war „vollkommener“.

Inhaltlich hebt sich bei Ready Player One natürlich die Popkultur der 80er Jahre hervor. In anderen Rezensionen las ich, dass diese zahlreichen Anspielung den Leser gestört haben. Ich kannte zwar auch den Großteil der erwähnten Spiele/Filme/Bands nicht, allerdings hat mich das nicht gestört. Es war schön, dass nun ein Haufen Leser durch das Buch (wie in der Geschichte durch Hallidays Wettbewerb) wieder an dieses Jahrzehnt erinnert wird!

In Armada wird zusätzlich zu den Videospielen das Thema Leben auf anderen Planeten (oder einfach: Außerirdische) behandelt. Denn Zacks Gegner in Armada sind die Bewohner des Jupitermondes Europa, auf dem am ehesten fremdes Leben vermutet wird. Da ich mich schon immer für Astronomie und außerdische Lebewesen interessiert habe, siegt auch hier wieder Armada.

Lediglich im Bereich Setting liegt Ready Player One vorne. Auch wenn die Station auf unserem Erdmond in Armada einmalig ist, kann sie es jedoch in keinem Fall mit der OASIS aufnehmen! Eine digitale Welt, in der jeder jeder sein und alles tun kann. Wie in dem Buch so schön erwähnt wird: Die Grenzen sind die der eigenen Fantasie. Und wer hat nicht schon einmal davon geträumt, als ein Avatar auf einem Drache durch die Lüfte zu schweben?

Fazit

Sowohl Armada als auch Ready Player One sind beide einmalig und brandneu. Zwar hat Ready Player One ein besseres Setting, aber Armada dafür liebevollere Charaktere und ein für mich interessanteres Thema. Deswegen ist Armada mein Liebling. Beide jedoch bekommen 5 von 5 Sternen, und die reichen nicht einmal!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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