Wie Eulen in der Nacht

Worum geht’s?

Wem nur noch ein Wunder helfen kann, der findet stets seinen Weg in die Wüste Colorados und zur außergewöhnlichen Familie Soria. Doch die Wunder der Sorias sind unberechenbar und wer sie aus eigener Kraft nicht vollenden kann, zahlt einen hohen Preis. Auch Daniel Soria bewirkt diese Wunder mit der Ernsthaftigkeit und Hingabe, die es braucht. Doch dann bricht er die wichtigste Regel seiner Familie: Er mischt sich in ein Wunder ein. Dadurch entfesselt er eine Magie, die seinen Tod bedeuten könnte.

Meine Meinung

Da ich ein großer Fan von Maggie Stiefvaters „Nach dem Sommer“-Triologie bin, war auch dieses Einzelwerk ein Muss für mich. Und ehrlich gesagt bin ich am Anfang ziemlich enttäuscht gewesen. Zu der Geschichte konnte ich einfach nicht richtig Bezug gewinnen. Zum einen, da mir diese Gleichstellung von Wundern und den Sorias mit Heiligen nicht gefällt. Wobei ich gerne einmal eine Erklärung gehabt hätte, warum ihr Tun denn nun so heilig ist. Zum anderen, weil Teile der kleinen Geschichten und Anekdoten, die der Erzähler erwähnt, einfach zu übertrieben und unglaubwürdig sind. Sicher sollen sie auch so sein, denn immerhin sind es Wunder, von denen da erzählt wird, aber manche haben einfach irgendwo den Geschmack und damit ihre Interessantheit verloren. Andererseits machen auch genau diese komischen Geschichten Maggie Stiefvaters Erzählweise in diesem Buch aus. Und die ist schon ziemlich besonders, mindestens so besonders wie die Pilger in Bicho Raro, der Ort in dem die Sorias zu Hause sind. Die Pilger sind jene Leute, die auf der Suche nach einem Wunder und er damit einhergehenden Heilung in dieses Dorf gekommen sind. Um wirklich geheilt zu werden müssen sie jedoch die ihnen wie in jedem Wesen schlummernde Dunkelheit besiegen können. Doch bevor sie das schaffen trifft man eben auf diese merkwürdigen Menschen in Bicho Raro: zwei Schwestern die allzeit durch eine Schlange miteinander verbunden sind, ein Mann mit Kojotenkopf, eine Frau im Hochzeitskleid auf die es immer regnet.. Doch gerade diese Merkwürdigkeiten machen sie liebenswürdig. So sind sie mir bald ans Herz gewachsen; schneller noch als welche der Sorias, die doch oft kalt und ein wenig eigenbrötlerisch wirken. Trotzdem machte das Zusammenspiel dieser beiden Personengruppen sowie die zauberhaft-mystische Art der Wüste Colorados perfekt.

Fazit

Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit dem Buch, sobald man sich jedoch auf sie einlässt, verzaubert sie einen auf eine ganz seltene, authentische Art. Die Leseeempfehlung gibt’s für alle Fantasy- und Liebesromanliebhaber.

Allgemeine Infos

  • Titel: Wie Eulen in der Nacht
  • Autor: Maggie Stiefvater
  • Verlag: Knaur
  • Seiten: 304
  • Preis: 14,99€

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