Der Meister von London

Worum geht´s?

In London gibt es über 30.000 Polizisten – und dennoch ist die Metropole statistisch betrachtet die gefährlichste Stadt Europas. Da verwundert es nicht, dass auch Magier Opfer von Verbrechen werden, so wie die junge Lebensmagierin Anne. Doch die Entführer haben nicht mit dem Hellseher Alex Verus gerechnet. Er wird nichts unversucht lassen, um Anne zu retten. Die befindet sich inzwischen allerdings in der dunklen Domäne eines Schwarzmagiers, und dort werden sowohl Anne als auch Alex mit dem schlimmsten Albtraum ihrer Vergangenheit konfrontiert. Aber zu ihrem Glück neigen Schwarzmagier nicht nur zu Brutalität und Grausamkeit, sondern auch zu einem bemerkenswerten Mangel an Loyalität …

Meine Meinung

Beinahe unfassbar, aber wahr: Mit „Der Meister von London“ gehen wir schon in die fünfte Runde der Geschichte um den Wahrsager Alex Verus, und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Tatsächlich sind diese fünf Bände von Benedict Jacka Teil einer der längsten Reihe, die ich bisher gelesen habe. Sonst sind eher Einzelbücher Bestandteil meiner Leseliste. Was hat die Reihe also an sich, dass ich immer noch dabei bin? Weiterlesen „Der Meister von London“

Das Vermächtnis der besonderen Kinder

Worum gehts?

Auf dem Totenbett beauftragt der geheimnisvolle H – Jacobs letzte Verbindung zu seinem geliebten Großvater Abe – Jacob mit einer unmöglichen Mission: Er soll die Besondere Noor Pradesh zu einer geheimnisvollen Verbündeten namens V bringen, von der Jacob nur den Namen kennt. Noor steht im Mittelpunkt einer uralten Prophezeiung, die den Untergang aller Besonderen vorhersagt. Sie wird von mächtigen Gegnern gejagt und die wenigen Hinweise, die Jacob zu V führen sollen, sind mehr als verwirrend. Gefangen zwischen alten Feinden und einer neuen Bedrohung, wird die Zeit knapp für Jacob und seine Freunde …

Meine Meinung

Mal wieder war ich etwas skeptisch gestimmt, als ich erfuhr, dass ich die Reihe um Miss Peregrines besondere Kinder ein weiteres Mal in die Verlängerung geht. Viele Autoren haben die Eigenheit, Fortsetzungen für eine eigentlich längst abgeschlossene Reihe zu schreiben, und dabei, obwohl die Hoffnung auf Ruhm und Geld groß war, lediglich negative Aufmerksamkeit auf sich und die Reihe zu ziehen. Denn es ist schwer für eine grandiose Trilogie würdevolle Nachfolger zu erschaffen, die die Erwartungen der eingeschworenen Fangemeinden (die es zu Jacob & co. auf jeden Fall gibt) erfüllen und auch darüber hinaus begeistern. Wie gesagt: es ist schwer. Doch nicht unmöglich. Und Ransom Riggs hat hiermit den Beweis geliefert. Weiterlesen „Das Vermächtnis der besonderen Kinder“

Wonderlands

Worum geht’s?

Manche Bücher entführen ihre Leser in Fantasiewelten, die noch lange nach der Lektüre nachwirken. Doch was macht diese Werke so besonders, worin liegt ihre Magie? Die 100 Kapitel von »Wonderlands« laden ein zum Schmökern oder systematisch lesen. Von uralten Mythen bis zum modernen Fantasyroman: Was Beowulf mit dem kleinen Prinzen verbindet, ist die Macht der Literatur. Warum manche Werke besonders dazu einladen, in fremden Welten zu versinken, dafür liefert diese Sammlung einen Erklärungsansatz. Sie macht aber ebenso Lust darauf, noch Unbekanntes zu entdecken und weitere Reisen in die Welt der Fantasie zu unternehmen!

Meine Meinung

Sofort aufmerksam machte mich das Buch durch seine verträumte Gestaltung: Neben Burgen aus Schachfiguren und Bäumen aus Pilzen stehen weitverzweigte Gebäude im Wasser, und gleich ein Stück weiter schon ein riesiges, mit Klauen und Flügeln besetztes Seeungeheuer. Länder wie Oz, Narnia und Neverland kündigen dabei erste Inhalte an. Perfekt zusammengefasst werden diese Aspekte durch den Titel „Wonderlands“. Weiterlesen „Wonderlands“

Die dunklen Pfade der Magie

Worum geht’s?

Csorwe steht bereits in jungen Jahren vor der Entscheidung ihres Lebens: Soll sie ihrer Bestimmung folgen und sich als erwählte Braut des Unaussprechlichen opfern? Oder soll sie ihren Gott verraten und in die Dienste eines mächtigen Magiers treten?

Sie wählt das Leben – und damit beginnen ihre Probleme. Als Schwerthand von Belthandros Sethennai bereist sie durch flammende Tore die Welten auf der Suche nach einem längst vergessenen Artefakt und kämpft mit Gegnern, deren Waffen schärfer sind als die beste Klinge. Irgendwann muss sie begreifen: Die dunklen Pfade der Magie sind gewunden, und auf einigen wartet ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod.

Meine Meinung

Die deutsche Ausgabe von A. K. Larkwoods Debütroman ist leider sehr klischeebehaftet. Schaut man in die Fantasyabteilung eines Buchladens ist auf einem Großteil der Bücher immer ein Schwert oder ein Amulett abgebildet. Oft in Verbindung mit einer markanten Zahl wie Drei oder Sieben – die sich hier zum Glück nicht findet. Dafür typische Schlüsselwörter wie „Magie“ und passende Adjektive wie „dunkel“. Weiterlesen „Die dunklen Pfade der Magie“

Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne

Worum geht’s?

Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:

Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.

Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.

Meine Meinung

Nach der Eragon-Reihe schneidet Autor Christopher Paolini mit „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ ein ganzes neues Genre an. Statt der wohlbekannten Fantasy wird sich an die immer weiter aufstrebende Sciene Fiction heran gewagt, was sowohl über den Titel, da der Weltraum ein beliebter Themenbereich ist, als auch äußerlich über die Gestaltung des Covers deutlich gemacht wird. Die mystische Frau, die beinahe schon Ähnlichkeit mit einer Meerjungfrau besitzt, lässt vor den hellen Sternen beziehungsweise Sternennebel jedoch noch keine weiteren inhaltlichen Schlüsse zu. Weiterlesen „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“

Töchter der Freiheit

Worum geht’s?

Schöne Kleider tragen und lächeln – das ist alles, was Elodeas Leben noch ausmacht. Denn Elodea war Teil einer Widerstandsgruppe aus Studentinnen, die sich gegen die Tyrannenherrschaft in Avendúr gewehrt hat und deren Mitglieder nun getrennt voneinander an den Adelshöfen des Landes auf Linie gebracht werden sollen. Doch plötzlich bekommen sie eine neue Chance, für ihre Ideen zu kämpfen.

Gleichzeitig suchen auch andere im Kampf der Ideologien ihren Weg: Avian, der von seinem Vater in das Amt des Vorsitzenden der Kirche gezwungen wurde, obwohl er als Atheist nichts vom Glauben hält, unterstützt aus Angst um seine Familie die Herrschenden und wird dafür von seiner Schwester verachtet. Lyonel, der verschollene Bruder der Königin, der aufgrund einer Behinderung von seiner Familie versteckt wurde, will sich mithilfe der Rebellen im Untergrund seinen Thron zurückerobern. Isobel, die als Gräfin in den Adelsstand geboren wurde, im Herzen aber eigentlich Demokratin ist, schmiedet heimlich Bündnisse für einen Umsturz.

Während Avendúrs psychisch labile Königin unbeirrbar ihre Ideologie der Herrschaft des Stärkeren verfolgt und das Land in einen Krieg führen will, verstricken sich die Rebellen immer mehr in einem Netz aus Schuld, Lüge und Verrat. Sie müssen sich entscheiden: Sind sie bereit, für ihre Ideale zu sterben?

Meine Meinung

„Töchter der Freiheit“ ist Theresa Jeßbergers Debütroman, wobei es sich – vorerst – um einen in sich geschlossenen Einzelband handelt.

Das Cover ist ein echter Hingucker, in einem mystischen Dunkel gehalten, mit leuchtenden Flammen, die erst beim zweiten Blick eine Rose bilden und einem jungen Mädchen, durch ihre wehenden Haare nur halb erkennbar, im Hintergrund. Leider findet man solche Cover – ein mystisch gestaltetes Element und ein hübsches Mädchen – im Fantasyjugendbuchgenre mittlerweile viel zu oft. Der Titel ist zum Glück keine Standartmischung und lässt den gesellschaftspolitischen Teil des Buches schon vermuten. Weiterlesen „Töchter der Freiheit“

Der Wächter von London

Worum geht’s?

London ist aufregend, sehenswert, vielseitig – und tödlich! Nicht einmal der Hellseher Alex Verus hat den Angriff der magisch begabten Bande kommen sehen, die nur eins will: Rache! Denn einst diente Verus einem bösen Magier und tat in dessen Auftrag Dinge, die er erfolgreich verdrängen konnte. Niemals hätte Alex damit gerechnet, dass ihn seine dunkle Vergangenheit einholen würde. Doch nun muss er sich seinen alten Sünden stellen – sonst hat er keine Zukunft mehr, die er voraussehen könnte.

Meine Meinung

Es ist kaum zu glauben, doch „Der Wächter von London“ ist bereits der vierte Teil von Benedict Jackas magischer London-Reihe. Dabei sollte vorab erwähnt werden, dass – entgegen der Behauptung auf Lovelybooks – die Bände eher wenig Eigenständigkeit besitzen und daher nicht unabhängig voneinander, sondern schick in der geordneten Reihenfolge gelesen werden sollten. Weiterlesen „Der Wächter von London“

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